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Lyrik

Gefangen

Mein Kopf schmerzt. Der Boden ist kalt und hart. Als ich die Augen öffne sehe ich nur eine kalte Betonwand.
Wo bin ich?
Der Raum ist klein und das Fenster ist vergittert. Ich befinde mich also in einer Zelle. Mir tun alle Knochen weh.
Was ist passiert?”
Langsam kommt die Erinnerung. Der Vortrag, die Lichter, der brennende Himmel. Dann diese Schatten und das viele Blut. Mir wird schlecht. Meine ganzen Kollegen gehen mir durch den Kopf, wie sie in dem Vortragsraum lagen, die meisten regelrecht zerstückelt.Die Grausamen Bilder spielen sich erneut vor mir ab.

Von draußen dringt ein Trampeln herein. Die schwere Metalltür öffnet sich, und 3 Soldaten mit Maschinenpistolen treten ein und ergreifen mich. Ein vierter Mann betritt den Raum. Er trägt eine mit Abzeichen bestückte Ausgehuniform vom Militär.
Guten Morgen. Sie sind uns ein paar Erklärungen schuldig! Was ist während des Vortrags passiert?”
”Ich weiß es nicht, ich erinnere mich an den Vortrag, dann wird alles Schwarz. Und als ich wieder aufwache liege ich hier in der Zelle.”
”Sie wollen also behaupten, dass sie keine Erinnerungen an die Ereignisse dort haben?”
”Ich erinnere mich wirklich nicht.”
”Sie wollen es also auf die harte Tour. Die Regierung hat reges Interesse an ihrem Fall, und wüsste gerne wie sie das ganze angestellt haben. Für mich jedoch sind sie ein armer kranker Bastard, der eigentlich nur den Tod verdient hat.”

Er nickt seinen Männern zu, dreht sich um und verlässt den Raum. Der erste Schlag trifft mich direkt in die Magengrube, der stechende Schmerz lässt mich zusammenfahren. Der Raum verdunkelt sich, die Lampen scheinen zu flackern. Ich bekomme einen harten Stoß in die Seite, und stürze. Im Fall sehe ich durch das Fenster den brennenden Himmel, und eine dunkle Gestalt, die mich angrinst. Ein weiterer Stoß trifft mich direkt an der Schläfe. Wieder wird die Welt um mich herum schwarz. Wieder falle ich in einen tiefen Schlaf…

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