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Lyrik

Feuerschlucht…

Der Wind streift über mein Gesicht. Ich stehe auf dem Balkon und beobachte, wie sich langsam der Himmel verdunkelt. Die Wolken scheinen die Sonne gradezu zu verschlingen. Ein tiefes Grollen dringt noch leise, aber immer lauter werdend über den Berg. Die ersten tropfen des nahenden Schauers verdunsten noch schnell auf meiner heißen Haut. Bald ist es soweit, ich fange schon an zu glühen. In der Ferne höre ich sie schon die schreie der Wächter, doch sie werden zu spät kommen. Ich steige auf die Brüstung, der Regen wird immer stärker. Die Blitze erleuchten die Tiefe schlucht, die sich vor mir auftut und meinen Namen zu rufen scheint. Ich lasse mich fallen. Am Horizont seh ich die ersten Wächter fliegen, majestätisch, stark. Doch diesmal kommen sie zu spät, diesmal werde ich sie vernichten…

2 Antworten auf „Feuerschlucht…“

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