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Lyrik

Die Nacht

Nachts existiert sie nicht, die Welt die wir kennen. Wenn Abends der letzte Sonnenstrahl die Erde berührt, kommt Sie hervor, die Welt der Schatten, die Welt der düsteren Phantasien. Grade jetzt, in der dunklen, kalten Jahreszeit machen sich die dunklen Geister besonders bemerkbar.

Ein Baum, der kaum noch Blätter trägt. Des Tages, im Schein der Sonne, ein schöner Anblick. Des Nachts, wandelt er sich in einen Schatten, der es durchaus Vermag selbst einem gestandenen Mann einen gehörigen Schrecken einzujagen.

Eine Gasse im Eck. Des Tages kaum einer Erwähnung wert. Des Nachts aber lässt sie einem das Herz rasen, wenn man sie entlang schreitet.

Ein Spaziergang durch den Wald. Des Tages eine Wohltat. Des Nachts allerdings kann er sich in den reinsten Albtraum verwandeln.

Doch trotz ihrer vielen Schrecken liebe ich die Nacht. Jeder Stern birgt für mich eine neue Idee, und was könnte eine größere Inspiration sein, als der Schein des Mondes?

Ich bin nacht-aktiv, nacht-kreativ, eben ein echter Freund der Nacht.
Und das nicht obwohl der bösen Geister und finstren Schatten,
sondern gerade wegen diesen.

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