The Sphere

Ich hasse die spätschicht. Nicht an sich, aber den Heimweg. Nach 20 Uhr fahren nur noch spärlich Busse durch die Stadt, also bin ich gezwungen zu laufen. Dabei laufe ich gern. Ich liebe es durch das kleine Waldstück zu wandern, das auf meinem Heimweg kurz vor der Siedlung liegt, in der ich wohne. Aber nicht nach 8 Stunden Arbeit, da will ich nur schnell auf meine Couch. Der Schotter raschelt leise unter meinen Schritten. In meinem Kopf hallen die Worte von Depeche Modes „Enjoy the Silence“ wieder.

Vor mir liegt das letzte Stück bis zu hause. Ein kleiner Pfad um den dir Bäume einen Bogen zu machen scheinen. Ich spüre einen Windzug, dicht gefolgt von einer Kugel gleissenden Lichts, die alles hinter sich mitzureissen scheint. Der Zug macht es mir schwer auf den Beinen zu bleiben. Dann ein lautloser Knall. Die Kugel breitet sich zu einer hellen blauen Flammenwolke und scheint alles zu verbrennen. Der Rest läuft wie in Zeitlupe.

Es reisst mich von den Beinen. Im Fall seh ich plötzlich ein Gesicht. Engelsgleich trotz voller Schrecken. Sie ruft mir etwas zu, doch ich kann Sie nicht hören. Kurz bevor ich auf den Boden aufschlage wird vor meinen Augen alles schwarz…

One thought on “The Sphere

  1. pock!
    Beule.

    🙂

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