Die intelligenz der Welt, wie wir sie Heute kennen
ist mit keinem Wort mehr zu benennen,
während Stein und Pflanz und Tier, an ersetzbarkeit verliern,
so ist der Mensch im Besonderen, von dieser Welt zu trennen.
je mehr er lebt, je mehr er baut, je mehr er chemikalien braut,
umso schneller geht alles ein, Der Mensch, die Welt und alles Sein.

Achja, diese technischen Spielereien immer. Kaum hat man ein neues Spielzeug, kann man nicht mehr die finger davon lassen.
Ich hab mir nun nämlich ein Tablet geleistet. Ein Samsung Galaxy Tab 10.1N. Und es macht spass.

Es ist ein schickes flaches Teil, und hat die leistung für Web, kleine arbeiten und spielereien, die meinem Handy fehlten.
Dank nVidias Tegra2 gehören auch die einfachen flachen Handyspiele der vergangenheit an.

Und nunendlich kann ich auch mobil mal einen längeren Text in meinen Blog knallen, denn das ist mit sonem kleinen Handy alles andere als komfortabel 😉

Ich mag den Morgen nicht, d.h. eigentlich ist das auch nicht wahr, aber der Morgen und ich, wir verstehen uns nicht sonderlich. Das liegt zum einen an meinem Verhalten ihm gegenüber – meist schlafe ich einfach weiter, wenn er vorbeischaut – aber auch daran, dass er immer so früh da ist. Momentan begegnen wir uns häufiger, aber so richtig miteinander können wir noch immer nicht. Das liegt vermutlich daran, dass er momentan noch nicht sonderlich warm, aber dafür extrem hell ist. Vermutlich spielt die Tatsache, dass ich kurz nach dem er da ist auch schon los muss auch eine Rolle – die arbeitende Gesellschaft liebt den Morgen ja.

Aber genug von meinen privaten Freundschaften, ich versuche den Morgen jetzt mal mit einem Kaffee etwas fröhlicher zu stimmen…

Das war doch ein Whiskey zu viel…

Der Whiskey fließt bereits durch meine Adern, der Rauch der Zigarette füllt meine Lungen. Aus der provisorisch installierten Musikanlage donnert mir Placebo’s Meds durch den Schädel. Es könnte ein guter Abend werden, wenn ich nun doch endgültig die Gedanken in meinem verfluchtem Schädel unterdrücken könnte. Diese selbstzerstörerischen Selbsteinschätzungen, die es schaffen mein eben noch halbwegs ansehnliches Ego immer wieder auf ein Minimum zu reduzieren.

Ich will diese Gedanken nicht denken, ich will mich einfach mal gut fühlen und heute Abend meinen Spaß haben, doch ich kenne mich. In dem Moment, wo es mir grade so richtig gut geht, wird mir ein Gedanke wieder alles ruinieren…

Aber egal, es gibt eine Methode das ganze zu vermeiden:
MEHR WHISKEY, und dann ab auf die Piste…

Bah, es ist Freitag, Karfreitag um genau zu sein, und einfach nichts passiert. In den Städten wirkt es wie Sonntag, im Fernsehen laufen die ollen Kamellen, die jedes Jahr zu Ostern laufen. Und auch sonst ist der Karfreitag der wohl langweiligste Feiertag im Jahr. Selbst am Totensonntag, von meinen Freunden auch freundlich „Happy Cadaver Day“ genannt, passiert mehr als an diesem Freitag.

Ein Tanzverbot, auf so Ideen können doch auch nur Christen kommen. Eine Biblischer Charakter, der sich selbst – vermutlich bei einem seiner Saufgelage – Sohn Gottes nannte. Es ist nicht, dass ich Christen nicht mag, es ist auch nicht, dass ich ihren Glauben als Falsch hinstellen möchte. Jeder soll an das Glauben, an das er mag, dass er für richtig hält. Aber nur weil diese Person (von der ich durchaus glaube, dass es Sie gegeben haben könnte – nur eben nicht ganz so „göttlich“ wie die Katholiken das gerne hätten – am heutigen Tag vor fast 2000 Jahren gestorben sein soll einen deutschen Freitag total Öde zu machen, halte ich für egoistisch und gemein.

Aber naja, so ist das Christentum, Das passiert, wenn man einen alten Sack an die Führungsspitze setzt, der das Wort Party und die Bedeutung des Freitags für das Proletariat (vor allem die Jüngeren anhänger) allerhöchstens irgendwo mal gelesen hat…

Ich wünsch euch allen dennoch ein schönes Osterfest 😉

Langsam kriecht der Morgen über den Horizont. Es ist noch dunkel, die Sonne braucht noch ein paar Minuten, bevor Sie sich über den Hügel hinter mir quält. Die Stille verfolgte mich die ganze Nacht, doch so langsam hallen die Stimmen der Vögel durch die noch Kalte Luft. Die Nacht gehört noch immer dem Winter, aber in ein paar Stunden wird die Sonne den Frühling endgültig einleiten.

Es ist nun schon fast 5 Monate her, dass meine Wohnung, und alle umliegenden Gebäude bei einer Explosion dem Erdboden gleich gemacht wurden. Eine Gas-Explosion sei es gewesen, und pures Glück war es für mich, dass ich an dem Tag 10 Minuten länger an der Arbeit war. Doch die Bilder gehen mir nicht aus dem Kopf. Das gleissende Licht, die schemenhafte Gestalt, dieses Gesicht. Seitdem bin ich auf der Suche, seitdem will ich rausfinden, was hier genau vor sich ging, denn eine Gas-Explosion sieht laut meinem Wissen anders aus.

Ich habe mittlerweile ein paar andere Menschen kennengelernt, denen Ähnliches widerfahren ist. Jedesmal war es eine Explosion, und jeder hat eine Gestalt in einer Art Schutzblase gesehen. Die Beschreibungen der Geschehenisse sind immer die Gleichen, nur die Gestalt in der Blase wird jedesmal anders Beschrieben, so als hätte jeder von uns einen eigenen Schutzengel gehabt. ICh bin nun unterwegs eine weitere Person zu treffen. Er nennt sich im Internet nur „Der Alte“. Und er behauptet, er habe mit einer dieser Gestalten geredet…

Alles neu macht für gewöhnlich der Mai, für mich ists dieses Jahr aber der April. Neues Design im Blog, neues Versprechen mal wieder was für den Blog zu schreiben, und in einer neuen Wohnung bin ich nun auch Untergekommen. Alleine diesmal, nix mehr mit WG.

Ein bisschen vermisse ich aber das WG Leben schon. Man kann nicht mehr einfach am Nachbarzimmer klopfen, wenn einem langweilig ist, und die Wohnung muss nicht mehr nur alle 3 Wochen mal geputzt werden.

Aber es hat auch vorteile. Ich hab meine Ruhe, nachm Duschen muss ich nicht versuchen möglichst FIX durch den flur zu sprinten, wenn ich mal wieder meine frischen Klamotten im Zimmer hab liegen lassen, und vor allem weiss ich, wer meine lieblingsschokolade schonwieder aufgegessen hat.

Ausserdem bin ich ja nicht ganz alleine, ein kleiner, verrückter, total schmusebedürftiger Kater wohnt nun bei mir, getauft Kami – eigentlich mit dem Hintergrund der Kamikatze… aber ich habe festgestellt, dass ich den Leuten lieber erzählen sollte, dass Kami japanisch für Gott / göttliche steht…

Naja, genug. Ich wollte den Blog nur mal wieder ein bisschen aktualisieren. Neue Texte folgen aber nun (hoffentlich) wieder regelmäßiger…

Überall begegnen Sie einem. Sie sind mal schwarz, mal weiß, mal rot, manchmal sogar pink. Egal ob im Bus, im Zug, auf der Straße, oder in den Märkten oder Geschäften. Überall, wo sie gleich mehrfach auftauchen herrscht eine ungewohnte Stille. Als vor ein paar Jahren im Bus oder Zug noch rege Konversation gehalten wurde, hätte es keiner für Möglich gehalten.

Ich will nicht lügen. Auch ich nutze sie, diese soziallebenkiller. Man kann einfach abschalten, die Welt ausblenden. Doch manchmal nerven sie mich doch, diese weißen, schwarzen, roten und manchmal auch pinken Konversationsblockaden.

Aber genug gemeckert. Stöpsel rein, Musik an, Welt aus.

Und wieder tickt mir die Zeit davon. Wieder schneller als mir lieb ist. Jeder Blick auf die Uhr sagt mir, dass ich schon lange hätte im Bett liegen müssen, und doch sitz ich hier und schreibe diese Zeilen. Jeden Abend nehme ich mir vor früh ins Bett zu gehen, doch ich schaff es nicht. Ich kann es nicht. Und eigentlich will ich es auch gar nicht.

Ich lebe für die Nacht, für die Ruhe die sie einem gibt. Ich lebe für die Lichter, die die Welt erleuchten, wenn die Sonne es nicht mehr vermag. Ich lebe für die Sterne, die am Himmelszelt gegen die Morgendämmerung ankämpfen. Ich lebe für die Luft, die eine laue Nacht über die Stadt verbreitet. Ich liebe die Nacht, egal ob ruhig und entspannt, oder laut und aufgewühlt. Egal ob gemütlich auf dem Balkon, oder in den Bars und Clubs mit Freunden.

Und auch wenn ich weis, dass jede wache Minute mir Morgen schwer in den Knochen sitzt, so werde ich dennoch einen Augenblick verharren, bevor ich in den Schlaf entschwinde.

Gute Nacht!