and it takes more time than i’ve ever had
drains the life from me
makes me want to forget
as young as i was, i felt older back then
more disciplined, stronger and certain
but i was scared to death of eternity
i was saved by grace
but destroyed by naivety
and i lie to myself
and said it was for the best
and now faith is replaced with a logic so cold
i’ve disregarded what i was
now that i’m older
and i know much more than i did back then
but the more i learn
the more i can’t understand
and i’ve become content with this life that i lead
where i drink to much and don’t believe in much of anything
and i lie to myself
and say „it’s for the best.“

Aus einem meiner Lieblingslieder…  „It’s for the best“ von „Straylight Run“. Finde den Text klasse, und die Musik auch, und das bei vielen Liedern von Straylight Run. Wer reinhören mag, sollte dies tun.

Ich lese:Rollende Steine“ von Terry Pratchet. Sehr gut bisher.

Ich höre:Turbulence“ von Monoral. Absolut empfehlenswert, reinhören!

Zuletzt im Kino:Stirb Langsam 4.0“ Guter Film, bisschen unrealistisch, aber gut.

Zuletzt im TV: Dr. House Staffel 3 Folge 2 im deutschen TV. Endlich gehts weiter, wobei mir die Originalstimmen dann doch besser gefallen.

Zuletzt gekauft: Bremsscheiben und Bremsbeläge, damit ich demnächst auch wieder Bremsen kann…

Zuletzt geärgert: Darüber, dass mir für meinen Blog momentan nix besseres einfällt, als so ein komischer Zwischenstand, mit dem man seine Leser nur dann nervt, wenn einem einfach nix besseres einfällt.

…und der Herbst bricht an. Man merkt es richtig, besonders heute.

Draußen trommeln die Regentropfen ans Fenster, auf der schlecht geteerten Straße bilden sich kleine Bäche, die willkürlich die Richtung zu ändern scheinen. Der Himmel ist verhangen, egal in welche Richtung man schaut, die graue Decke zieht sich bis zum Horizont.

Es ist kalt, und der Wind pfeift durch die schmale Gasse. Der Sommer macht seine letzten Atemzüge und überlässt die Welt dem Herbst. Machs gut Sommer, wir sehen uns dann nächstes Jahr.

Und wieder saß sie zwischen diesen vielen Leuten. Hier und da lief jemand vorbei und grüßte. Es schien als würde sie viele Leute kennen, in Wirklichkeit aber kannte sie Niemanden richtig. Freundschaften zu schließen fiel ihr wahrlich schwer. Die Schüchternheit zu überwinden war ihr fast unmöglich.

Es war eine von den Partys, die einfach so entstanden. Es gab keine Einladungen, vermutlich saßen einfach wieder ein paar Leute gelangweilt zusammen und wussten nicht, was sie machen sollten. Ein kurzer Rundruf, und nach nicht mal einer Stunde war die Party in vollem Gange. Sie wusste auch gar nicht mehr, warum sie überhaupt hier war. Zum einen weil es wohl keinen vernünftigen Grund gab, zum anderen weil der fünfte Wodka anfing ihr Gedächtnis zu verunstalten.

Sie nahm die Umgebung mittlerweile nur noch gedämpft wahr. Die Tanzenden Menschen waren für sie nur noch ein Brei aus verschiedensten Farben, die Musik wurde zu einem Eintönigen dröhnen. Niemand schien sie wahrzunehmen, und auch auf dem Weg zum Balkon bemerkte sie niemand.

Sie sah im freien Fall aus dem 5. Stock noch einmal in die Sterne und sie lächelte. Als sie auf dem Boden aufkam hörte sie noch dumpf die lauten Schreie von ein paar hysterischen Mädchen, die auf dem Hof standen und einen Joint rauchten. Als der Rettungswagen eintraf war sie bereits tot.

Oha, ich hab mich tatsächlich überreden lassen. Ich hab mich überreden lassen, nochmal zu einem dieser sogenannten „Discoabende“ zu gehen. Das sind dies Veranstaltungen bei denen die Leute zu jung, der Alkohol zu teuer und die Musik entweder zu alt, oder einfach zu grauenhaft ist.

Allen im Allem könnte ich sogar behaupten, es habe mir spass gemacht, denn dank meines Alkoholpegels (der wohl durchaus als zu hoch angesehen werden könnte) hab ich tatsächlich ganz gut mitgefeiert. Vllt etwas zu arg, so dass meine Tanzeinlage schonwieder eher „peinlich“ als „cool“ rüber kam, aber allem in allem war die Stimmung doch recht positiv.

Nur der Weg nach-Hause hat sich als schwieriger erwiesen als gedacht. So hatte meine ursprüngliche Mitfahrgelegenheit keinen Platz mehr, und der Freund bei dem ich hätte pennen können hat sich relativ flux in Staub aufgelöst. Nun stellt sich mir die Frage, ist es wirklich so schwer so einen „Gruppenausflug“, als was das ganze angefangen hat, wirklich nach Plan durchzuziehen, oder wurde ich einfach aufgrund von nicht allzu großer Freundschaft ignoriert und dadurch zurückgelassen?

Naja, allem in allem hatte ich eigentlich mehr Spaß, als ich erwartet hatte, auch wenn am Ende nicht alles ganz so planmäßig verlief. Anbei nochmal schöne Grüße an den Chris, der mich freundlicherweise noch bis fast vor die Haustür gefahren hat 😉

Soah, nach einigem hin und her ist mein Blog nun wieder am Laufen.

Von meinen 65 alten Beiträgen konnte ich immerhin 16 so einigermaßen retten.
Ansonsten denke ich, wird demnächst auch das ein oder andere neue Textchen entstehen 😉

Sometimes I’m happy
Sometimes I’m sad
Sometimes i feel crappy
Sometimes life feels bad.

Don’t care if the sun is shinig
Don’t care if there are raindrops falling
Don’t care ’bout the tears i’m crying
Don’t care ’bout anything….

Quit
I want to quit
I want to quit
All of this shit….

(danke nochmal an dark_eve, bei der ich diesen Beitrag zwischenspeichern durfte)

Warum sitzt man manchmal zuhause,
obwohl man unterwegs sein könnte?
Warum bedauert man sich lieber selber,
als aufzustehen, und etwas zu ändern?
Warum ist es manchmal so schwer den Mund aufzumachen,
anstatt schweigend durch die Welt zu laufen?

Und warum zum Teufel findet man die Antworten auf diese Fragen immer in irgendwelchen dämlichen Sitcoms?

(danke anbei nochmal an dark_eve, bei der ich diesen Beitrag zwischenlagern durfte)

Heiße Luft umwölbte ihn, um ihn herum roch es nach Rauch, nach Schweiß, und nach einem wirrwarr aus Parfum und Deodorant. Sein Blick wurde durch den Rauch der Zigarette und die Nebelmaschine verschleiert. Dennoch erkannte er hier und da ein bekanntes Gesicht, auch wenn eher der Alkohol aus ihnen zu sprechen schien. Die Körper der Anderen wiegten sich im Takt der Musik, oder dem, was durch die gnadenlos übersteuerten Bässe noch davon übrig war.

Er wollte eigentlich nicht hier sein, doch wie immer hat er sich überreden lassen. Nun stand er da, konnte nicht vor, nicht zurück, dabei wollte er nur raus. Es ist als wäre man ein Blauer Legostein in einer Roten Playmobilburg, wenn man nüchtern unter Betrunkenen ist. Aber was sollte es, das waren immerhin seine Freunde.

Mit einem Mal, war alles um ihn herum weg. Nur kurz, aber so deutlich, dass er es sich nicht hätte einbilden können. Es war als würde die Welt um ihn verschwinden, und nur er würde existieren – Er und das Mädchen, das engelsgleich den Raum betreten hatte. Er konnte noch einen kleinen Blick von ihr erhaschen bevor Sie verschwand. Ihre tiefen blauen Augen würde er nie wieder Vergessen. Doch auch nachdem er die Tanzfläche 2 mal abgesucht hatte, fand er sie nicht wieder. Diese Erscheinung war genausoschnell wieder verschwunden, wie sie erschienen war. Obwohl er sie wohl nie wieder sehen würde, ging er mit einem zufriedenen Lächeln nach Hause.

Er war keiner von denen, die man leicht durchschaute, oder die eben leicht durchschaut werden wollten, doch wenn er alleine war konnte er die Tränen nicht zurückhalten.

Er lag in seinem dunklen Zimmer auf dem Metallgestell, das nur im entferntesten etwas mit einem Bett gemein hatte. Die harten Federn bohrten sich in seinen Rücken, doch er spürte den Schmerz schon seit langem nicht mehr. Sein Schmerz lag viel tiefer, und das schon seit Jahren. Seine dunklen Augen waren den Tränen nahe. Je länger er über alles nachdachte, desto aussichtsloser erschien ihm das ganze.

Ein Windstoß fegte durch das kleine kaputte Fenster, wehte kurz durch sein dreckiges, dunkles Haar, und machte sich dann an der Kerze zu schaffen, welche recht schnell nachgab und erlosch. Er machte sich keine mühe, die Kerze erneut zu entzünden, denn draußen schien ein Sturm aufzukommen. Das beruhigende Geräusch vom Regen lullte ihn ein wie ein Aphrodisiakum. Er schlief ein…