Argh, das hätte mir ja auch mal einer Sagen können. Also das mit dem Handy… Da will man die 3 Kontakte, die man auf dem Handy gespeichert hat auf die SIM-Karte kopieren, und das verfluchte ding löscht vorher alles auf der SIM-Karte… Und das ausgerechnet, als man in Bockenheim in Frankfurt steht (wo sich meinereiner nun wahrlich nicht rosig auskennt) und grade die Freundin anrufen wollte, die man eigentlich zu Besuchen gedachte.

Nunja, so kam ich wenigstens in den Genuss den  „USB Missile Launcher“ und das „USB Hamster Wheel“ im Karstadt zu bewundern. Oder mir bei einer Umfrage eine Tüte Gummibärchen zu verdienen *mampf*. Oder auch den Ipod Touch in Aktion zu erleben. Und in einem viel zu kleinen umgebautem Go-Kart Colin McRae DiRT auf der PS3 zu spielen.

Hach, was ist das Volk vom Dorf doch noch begeisterungsfähig…

Manchmal ist das Leben unerträglich. Manchmal stehe ich auf, nur um festzustellen, dass ich eigentlich gar nicht hätte geboren werden sollen… Manchmal habe ich so meine Phasen, in denen ich beim Autofahren nur nach einem guten Baum ausschau halte, nach einem hohen Gebäude, oder irgendeiner anderen Möglichkeit mein Leben schnellstmöglich zu beenden. Manchmal liege ich Stundenlang wach und denke nach, über alles was bei mir so schief läuft, über alles was ich – zumeist durch eigenes Verschulden, teils aber auch durch unglückliche Zufälle – vermasselt habe.

Manchmal ist das Leben wunderbar. Manchmal stehe ich auf, und Stelle fest, dass es Toll ist auf dieser Welt zu sein. Manchmal habe ich so meine Phasen, in denen ich beim Autofahren meine Lieblingslieder laut mitgröhl, meine Mitmenschen nur angrinse, und sogar den Drängler hinter mir einfach ignoriere, statt ihn lauthals zu verfluchen. Manchmal liege ich Stundenlang wach und denke nach, über alles was mir tolles wiederfahren ist, über alles was ich – leider nicht oft, aber immerhin hier und da mal – richtig gemacht habe.

Manchmal aber, weiß ich nicht ob es mir schlecht geht, oder ob es mir gut geht. Manchmal bin ich mir über alles so Unsicher, dass ich nicht weiß ob ich lächeln, oder heulen soll, dass ich nicht weiß ob alles gut wird, oder doch alles den Bach runtergeht. Heute ist so ein Tag.

Oh, wie habe ich dich vermisst. Diesen kleinen, wohlgeformten Traum meiner schlaflosen Nächte. Jede Nacht stand sie vor mir, zum greifen nah, und doch so fern. In ihrem glänzenden schwarzen Gewand. Und dieser klang, mal leise und harmonisch, mal laut und ungehalten. Oh, wie habe ich dich vermisst, meine geliebte E-Gitarre.

e-gitarre.jpg

Nunja, nachdem die Gitarre nun fast 2 Monate lang in einer Ecke im Wohnzimmer verstaubte (dort ist weder Platz, noch Nerv für einen Gitarristen) konnte ich Gitarre, Verstärker und Pedal endlich entstauben und mal wieder ein bisschen klimpern, und es hat wahrlich gut getan .

Wie sie da saß, mit leicht verträumten Blick, einem kleinen verschmitzten lächeln. Sie spielte mit einem goldenen Ring, den sie an an ihrem kleinen Finger trug. Ihr Fuß wippte zum Takt der Musik und ihr Mund formte die Worte des Sängers nach, fast als hätte sie diese Worte selbst erdacht. Sie fühlte sich wohl, und das seit langem zum ersten mal. Hier hatte sie keine Sorgen, die Musik schien alles zu vertreiben.

Don’t you dream about that door, that could open up in front of you,
that would take you to a place, a place worth fighting for

Sie wusste genau, was der Sänger damit meinte, und ja, sie wartete auf diese Tür, auf eine Tür in eine andere Welt, einer Welt ohne Sorgen, ohne Probleme, eine Welt die man mit einfachen Worten nicht beschreiben konnte.

So tonight there is a chance, just listen to your heart,
I will take you there, you just have to chart.“

Sie dachte daran, wie schön es wohl wäre, wenn der Sänger Recht hätte, wenn es wirklich jemanden gäbe, der sie dorthin bringen könnte. Doch sie glaubte nicht an diese Vorstellung. Nichts sehnlicher würde sie sich wünschen, aber sie wusste einfach, dass es unmöglich ist. Sie würde in einer halben Stunde dieses kleine Café verlassen, und alles würde genauso weitergehen wie bisher.

You don’t believe in your own words, an neither do in mine,
But now my lovely take my hand, and i’ll show you how it shines…“

Plötzlich wurde die Musik leiser. Mit einem kleinen Puff erschien ein helles Licht auf der Bühne, direkt neben dem Sänger. Dieser lächelte sie freundlich an, und wies ihr mit einer Geste an, die Bühne, oder vielmehr das helle Licht das die Bühne nun fast komplett einnahm, zu betreten. Sie schauderte. Keiner der anderen Gäste schien dieses Spiel zu bemerken und auch die Kellner taten unverrichtet ihre Arbeit. Einzig zwei kleine Mädchen starrten ungläubig auf die Bühne.

You must not fear me, nor the world on the other side,
You won’t get hurt, it will be allright!

Sie ging auf die Bühne. Ein heller Blitz erleuchtete das ganze Café, dann war alles vorbei. Die Band spielte weiterhin ihr Lied und auch der Sänger sang weiter, Zeile für Zeile. Niemand schien die Frau zu vermissen, oder sie überhaupt wahrgenommen zu haben. Die zwei kleinen Mädchen erzählten jedem von dem wirren Spiel, doch niemand glaubte ihnen. Nach Feierabend fand eine der Bedienungen auf der Bühne einen kleinen goldenen Ring. Das einzige, was noch an die hübsche Frau erinnert.

K:Ja, du musst unbedingt mit zum Bockbierabend
L:Bockbierabend? Was ist denn das?
K:Ja, das ist wie das Mainuferfest, so in etwa…
L:Da War ich aber auch noch nie, wie ist denn das da?
K:Ja, ist scheisse, geh nicht hin…

Ja, viele kennen es sicher… Meist ein kleiner Raum, viele Leute, das ein oder andere alkoholische Getränk, und vorne, auf einem meist bühnen ähnlichen Podest steht jemand (oder auch mehrere) und trällert fröhlich eines seiner Lieblingslieder, nicht immer zum Wohl der anderen anwesenden, aber immer gut gelaunt.

Nunja, nach etlichen Jahren ohne jegliche Erfahrung auf diesem Gebiet (2 oder 3 Sessions SingStar mal ausgenommen) stand nun auch ich mal auf einem dieser Podeste, und ich habe gesungen. Erst etwas zaghaft, doch dann mit wachsender Begeisterung (nicht nur bei mir).

Allem in allem konnte ich mich gesanglich wohl im Mittelfeld ansiedeln. War in jedem Fall ein gelungener Abend, und wer mich ganz lieb fragt, bekommt vielleicht sogar eines der dort geschossenen Videos zu Gesicht 😉

Wie schön wäre es, wenn man manchmal einfach für ein paar Stunden seinen Kopf ausschalten könnte. Einfach mal für ein paar Stunden nicht über sein Leben, über seine Fehler, über die Fehler anderer, und über all die andere Scheiße, die einen zwar oftmals nicht direkt betrifft, aber dennoch beschäftigt, nachdenken. Wie erleichternd wäre das wohl?

Wie schön  muss nur das Leben sein, wenn man von nix ne Ahnung hat…

Wart ihr mal auf einem Kindergeburtstag? Habt ihr auf einem Kindergeburtstag mal die Gäste beobachtet?

Die kleinen neigen dazu, erstmal alle Packete aufzureissen, sich das interressanteste Spielzeug auszuwählen, und fangen dann an zu spielen. Soweit eigentlich ganz normal. Nun liegen aber meist noch ein paar „unbeachtete“ neue Spielzeuge rum.

Wäre heute kein Kindergeburtstag, würden die Eltern relativ schnell dafür sorgen, dass die Kinder das ganze aufräumen und wegstellen. Nicht so auf einem Kindergeburtstag. Da fangen plötzlich geschlagene Männer an das Puppenhaus aufzubauen, und die Frauen bauen die neue Rennbahn auf. Wahlweise auch umgekehrt.

Nun ist mit dem Aufbau nicht genüge getan. Nein, es wird dann natürlich auch gespielt. Und was dabei herauskommt, kann unter Umständen sehr lustig werden. Ich kann euch da nur empfehlen, sich das ganze beim nächsten Kindergeburtstag mal genauer zu beobachten 😉

Uhh, ich habe getanzt, und zwar ziemlich viel… Es tut mir ja auch wirklich leid, aber es überkam mich einfach. Ihr kennt das vielleicht, wie wenn man ein Lied einfach laut mitsingen muss, oder bei seinem Lieblingsfilm die Dialoge vorsprechen muss…

Ich hoffe ich habe damit niemandem einen Schrecken eingejagt, aber ich konnte einfach nicht anders. Die Musik war toll (auch wenn nicht 100% meine Richtung), die Leute waren Toll, und die Stimmung im gesamten eben auch.

Naja, wollte das nur mal gesagt haben.

Uhh, das schlaucht, also so eine Hochzeit. War am Freitag auf einer, halb Gast, halb Kellner. War ein sehr lustiger Abend, wenn auch teilweise etwas Anstrengend. 50 Gäste müssen ja erstmal versorgt werden. Fleissig Bier wurde getrunken, und auch der ein oder andere Schnaps.

Als die meisten Gäste dann fort wahren, gabs noch ne Partie „Mensch Ärger Dich Nicht“ mit einem echten Photofinish und Applaudierenden Zuschauern. Und Korkenwerfen, ala „Braveheart“, ich weiß ja nicht, ob ihr die Szene kennt, die mit den Steinen… nicht? naja, auch egal. Ist bei uns in der Familie mittlerweile so eine Art Ritual.

Nunja, das war ein kleiner Beitrag aus meinem Leben, darf ich ja auch mal, wenn andere sowas andauern machen.
Dabei lese ich persönlich bei anderen Bloggern ja lieber die poetischen, lyrischen oder gar philosophischen Beiträge. Auch würde ich lieber poetische, lyrische oder gar philosophische Beiträge schreiben, aber irgendwie fällt mir da momentan einfach nichts ein.

Aber eine kleine Weisheit will ich euch dann doch noch auf den Weg geben. In den Blitz einer 25cm entfernten Kamera zu schauen kann einen ganz schön verdattert aussehen lassen.