Archive for the ‘Movies & TV’ Category

So viel zu den guten Vorsätzen.

Irgendjemand hat mir mal gesagt: „Wenn du etwas unbedingt im neuen Jahr erreichen willst, dann nehm es dir nicht als guten Vorsatz vor…“, und er sollte Recht behalten. Mehr Zeit für meinen Blog wollte ich mir nehmen, mehr Texte schreiben und sie hier veröffentlichen wollte ich. Doch irgendwie hat es im Januar bisher nicht so wirklich geklappt.

Dafür war ich im Januar mal wieder im Kino, und das gar nicht so selten. Ich habe mir Avatar angeschaut, in 3D! Der Film ist ganz nett, geht aber nicht über gängige Hollywood-Klischees hinaus. In 3D ist der Film dafür wirklich eine Augenweide.

13 Semester gabs in einer Sneak-Preview. Ich bin nun leider kein Student, aber der Film wirkte für mich relativ authentisch, wobei ich mir von ein paar echten Studenten habe sagen lassen, dass es seit Bachelor und Master nicht mehr wirklch passt. Der Film ist dennoch ganz unterhaltsam.

Heath Ledger hat zuletzt bei The Dark Knight die besten Kritiken abgesahnt. Leider hat er das nicht mehr mitbekommen, da er während dem Dreh zu „The Imaginarium Of Dr, Parnassus“ an einer Überdosis Schlaftabletten gestorben ist. Ich hab mir den Film auf deutsch angeschaut. Das Kabinett des Dr. Parnassus zeigt einen alten Geschichtenerzähler, dessen Geschichten keiner mehr hören möchte, und der einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat. Die Reise in die fantastischen Welten der eigenen Psyche fand ich auch recht gut, auch wenn es ein wenig verwirrend wurde, als plötzlich Johnny Depp, Jude Law oder Colin Ferrel auf der Leinwand erschienen und die Rolle von Heath Ledger übernahmen. Es war zwar eine tolle Idee, wirkte teilweise aber doch zu gezwungen. Dennoch sollte man sich den letzten Film mit Ledger nicht entgehen lassen.

Dann habe ich mir Friendship! angeschaut. Eine Geschichte von 2 Ostdeutschen, die nach der Wende einen Trip durch die USA machen. Erfrischendes Road-Movie, bei dem die teils zwar alten Gags durch ostdeutsches Flair doch wieder frisch wirken. Hat mir spass gemacht, das ganze.

Und zu guter Letzt gabs letzten Dienstag noch einmal in der Sneak Preview Gegen jeden Zweifel… das war gegen jeden Zweifel kein guter Film. Gegen Jeden Zweifel gehört zu dieser Sorte Filme, die man unter der Woche nachts auf RTL2 bewundern kann. Flache Story, schlechte Schauspieler, eben perfekt zum einschlafen. Micheal Douglas hat man eindeutig schon in besseren Filmen bewundern können, doch hier folgt ein schlechtes Klischee auf das andere. Wie gesagt, nachts auf RTL2 zum Einschlafen, kann man den durchaus laufen lassen, ins Kino muss man dafür aber wirklich nicht.

Am Dienstag ist die nächste Sneak-Preview geplant, ich bin gespannt, was es diesmal zu sehen gibt. Doch egal ob gut oder ob schlecht, ich werde bestimmt wieder darüber berichten.

Ich war wieder in einer Sneak, langsam wird das schon zu einem Ritual. Diesmal haben die uns einen Film ne Woche vor Kinostart gezeigt, und zwar den Polit-Thriller „State Of Play – Stand der Dinge“.

Cal McAffrey (Russel Crowe), Starreporter der Washington Globe, ist grade an einem Mordfall, als die Fachreferentin des Politischen Hoffnungsträgers Stephen Collins (Ben Affleck) vor einen Zug gestoßen wird. Die Chefredakteurin des Globe (Helen Mirren) setzt McAffrey auf Collins an, da diese alte Freunde sind. Zusammen mit der Online-Journalistin Della Frye (Rachel McAdams) machen sich beide an die Recherche ohne zu wissen, wie groß das Ausmaß ihrer Story eigentlich ist.

Der Film war für mich spannend bis zum Schluss, die Story reicht sehr tief, und erst sehr spät merkt man, was nun eigentlich Sache ist. Allerdings entwickelt er diese Spannung nur, wenn man sich darauf einlässt. Man muss wach sein, mitdenken, sonst kann es einem schwer fallen, der Handlung zu folgen.

Ich fand den Film gut, wirklich gut. Russel Crowe steht die Rolle als alter Haseim Journalismus gut zu Gesicht, und Ben Affleck passt als Politiker auch recht gut. Auch die anfänglichen Meinungsverschiedenheiten des „alten Hasen“ der Printausgabe des Globe, und der Online-Reporterin, die sich für den Online Auftritt der Globe verantwortlich zeig, lassen einen immer wieder Schmunzeln, zumindest wenn man sich in der Materie ein wenig auskennt.

Fazit: Für Fans von intelligenten Thrillern wirklich empfehlenswert. Grade für Leute, die sich für die Verstrickung von Politik, Wirtschaft und Journalismus interessieren, sollten sich den Film ruhig mal anschauen. Leute die auf die schnelle Action aus sind könnte der Film stellenweise langweilen.

Wertung: 4/5

Horrorfilme, das sind schon so Phänomene.
Man setzt sich Abends ins Kino, oder zu Hause vor den Fernseher, und lässt sich die eigenen Urängste vorführen. Wobei die Filme es selten schaffen ernsthaft gruselig zu sein. Meist findet man in solchen Filmen flache Stories und übertriebene Gewalt. Irgendwie fesselt mich sowas nicht wirklich.

Ich war letzten Donnerstag in der Sneak zu „Der Fluch der 2 Schwestern“. Netter Film. Gehört aber eher in die Schublade „Thriller“ als in die Schublade „Horror“. Die Story ist zwar angenehm einfach, aber bietet einen netten Twist am Ende. Nur der Horror im allgemeinen kommt zu kurz. Kein Film für den ich sonst ins Kino gegangen wäre, aber für einen gemütlich Abend ganz okay.(achja, wer nun von mir eine Inhaltsangabe erwartet, möge hier klicken)

Nun habe ich mir dann noch 2 DVDs angeschaut. „100 Feet und „Alien Raiders. Während ersterer zumindest den einen oder anderen Schockmoment verursacht ist Zweiterer so dermaßen vorhersehbar, dass es einem fast jegliche Freude am schauen nimmt.

Ich weiß nicht, ob es an mir liegt, aber ich finde es gibt nur sehr wenige gute Horrorfilme. Der erste „Saw“ hat mir gefallen, die Nachfolger dafür weniger. Auch der erste „Final Destination“ war gut. Aber sonst fallen mir kaum gute Horrorfilme ein. Irgendwie fesseln sie mich einfach nicht…

Ich muss dazu sagen, ich habe das Buch gelesen. Es war das Erste, das ich von Dan Brown gelesen habe. Ich finde auch, es ist das Beste von ihm – wobei es vielleicht auch daran liegt, dass es mein Erstes von ihm war. Sakrileg fand ich vom Buch an sich irgendwie zu vorhersehbar, lange nicht so Spannend. Wohlmöglich, weil das Schema von Dan Brown zu leicht zu durchschauen ist, wenn man bereits ein Buch von ihm gelesen hat.

Der Film zu Sakrileg ging aber in Ordnung. Klar, einen Vergleich mit einem Buch hat bisher noch kein Film gewonnen, und auch hier war der Vergleich eher ernüchternd, aber der Film war unterhaltsam, eben gar nicht so schlecht. Nun weiß ich nicht, welche der Tatsachen an meiner Meinung zum Film Illuminati am stärksten Prägt…

Ich finde den Film langweilig. Er war gut inszeniert. Tom Hanks ist ein grandioser Schauspieler, die Story wurde so erzählt, wie es anders kaum möglich ist. Ewan McGregor macht auch keine schlechte Figur, aber der Film bleibt langweilig. Ich weiß nicht, wie ich den Film finden würde, wenn ich weder Illuminati noch Sakrileg gelesen hätte. Doch wenn man die Bücher kennt, sollte man die Filme eher umgehen. Vielleicht irgendwann als DVD, oder im TV, aber fürs Kino lohnt sich der Film dann nicht.

[ Wertung: ☻☻☺☺☺ ]

Nein, das ist nicht schon wieder einer meiner melancholischen oder depressiven Beiträge, denn eigentlich ist das nur der Titel einer Serie.

In „Dead like me“ geht es um die 18-Jährige Georgia, die an ihrem ersten Arbeitstag in der Mittagspause dummerweise von einer Klobrille erschlagen wird. Doch statt dass man ihr den Zutritt zum Himmel oder zur Hölle gestattet, darf sie ab sofort als Untote auf Erden Seelen sammeln. Erst wenn sie ihr Pensum abgeleistet hat, geht es für sie weiter.

Eine Bizarre Serie voller bizarrer Charaktere und makaberer Gags. Auch wenn sich die Serie bei mir am Anfang etwas schwer getan hat, kann ich nun kaum noch davon ablassen.

Schade dass die etwas makaberen Serien von Bryan Fuller scheinbar nicht so gut ankommen. So wurde „Dead like me“ bereits nach insgesamt 29 Folgen (in 2 Staffeln) eingestellt. Auch „Pushing Daisies“, welche auch von Bryan Fuller entwickelt wurde, ereilt nun ein ähnliches Schicksal. Nach insgesamt 22 Folgen wird hier wohl leider auch Sense sein.

Ui, das hat was. Heute das zweite mal in einer Sneak Preview in einem Kino hier in der Nähe gewesen. Sneak Preview ist eine Vorpremiere, dass heißt, man sieht einen Film schon vor dem ofiziellen Bundesstart. Den Titel des Films erfährt man allerdings meist erst, wenn er auf der Leinwand gezeigt wird. So kann es sein, dass man den Hollywood-Blockbuster schlechthin sieht, oder eben nur einen kleinen Film, den man sich vermutl nie im Kino angesehen hat.

Beim ersten Mal Sneak ging ich mit gemischten Gefühlen nach Hause. „The Warlords“ (2007 – China / Hong Kong – Trailer) war zwar allem in allem ein netter Film, aber ins Kino wär ich dafür normalerweise nicht gegangen. Jet Li in einem Epischem Kampf mit seinen Blutsbrüdern während der Taiping Revolution in der späten Quing Dynastie (1860-1870). Große Schlachten, ein paar nette Martial Arts einlagen, die Story aber irgendwie zu langatmig.
[ Wertung: ☻☻☻☺☺ ]

Heute habe ich mich wirklich gefreut. Erst kam ein Disney-Kurzfilm aus dem  „Cars“-Universum. Der alte Abschleppwagen mit einer Geschichte, dass er für einige Zeit mal ein „Import“ war. In typischer „The Fast and The Furious Tokyo Drift“ manier wurde der Schlepper aufgemotzt und ist durch Tokyo gedriftet.

Doch schon bei dem Kurzfilm war uns relativ klar, was folgen wird. Denn als Hauptfilm bekamen wir „Bolt – Ein Hund für alle Fälle“ (WaltDisney – Kinostart 22.01 2009 – Trailer) zu sehen. Definitiv einer der besseren Animationsfilme. Die Geschichte ist liebevoll erzählt, und es gibt sowohl für die Kleineren als auch für die Großen im Publikum einiges zu Lachen. Ich kann den Film jedem Animations-Fan nur empfehlen. Wer allerdings eine Disney oder Knuddel-Alergie hat, sollte einen bogen um den Film machen.
[ Wertung:☻☻☻☺ ]

Ich werde auf jedenfall wieder eine Sneak Preview besuchen, wenn sich die Gelegenheit ergibt, auch wenn immer ein Risiko besteht einen Film nicht zu mögen…

Oh my god, I am addicted. Addicted to a TV-Series, that really rocks!

Nachdem ich Heroes im TV bisher irgendwie ignoriert hatte, kam ich nun in den Genuss die erste Staffel auf Englisch genießen zu können. Ich war ab der ersten Folge gefesselt. Habe selten eine solch spannend erzählte Serie gesehen.

Die Story wird gegen Ende der ersten Staffel zwar teilweise etwas durchschaubar, im großen und ganzen folgt aber eine Überraschung auf die nächste, so dass man gar nicht anders kann, als sofort die nächste Folge schauen zu wollen..

Für alle, die Heroes bisher nicht gesehen haben, hier ein kurzer Abriss zur Story: „Ein indischer Gen-Forscher stößt durch das Verschwinden seines Vaters auf eine geheime Theorie – es leben Menschen unter uns, die über Superkräfte verfügen. Ein junger Träumer versucht seinen politisch tätigen Bruder davon zu überzeugen, er könne fliegen. Ein Highschool Cheerleader erkennt, dass sie völlig unverwundbar ist, während sie versucht, ihrem Vater näher zu kommen, der reges Interesse an Menschen mit besonderen Fähigkeiten hegt. Eine allein stehende Mutter in Las Vegas versucht über die Runden zu kommen und ihren Sohn zu unterstützen – sie entdeckt, dass ihr Spiegelbild ein Geheimnis birgt. Ein Flüchtiger vor dem Gesetz führt alle an der Nase herum, nachdem er schon zweimal aus Gefangenschaft entkommen ist. Ein begabter Künstler, dessen Drogensucht sein Leben und seine Beziehung zerstört, ist in der Lage die Zukunft zu zeichnen. Ein ausgelaugter Polizist in LA, kann die Gedanken anderer Menschen hören, was ihn zur Spur eines Serienkillers führt. In Japan entwickelt ein Mann die Fähigkeit durch Willenskraft die Zeit anzuhalten.“

Ich kann die Serie nur empfehlen, vor allem auch im Original. Es ist Sprachlich wirklich leicht zu verstehen, ausserdem sind die deutschen Folgen auf RTL2 (und mittlerweile auf SF2) geschnitten.

Habe ich eigentlich schonmal erwähnt, dass ich auf Tim Burton stehe? Also natürlich nicht auf den Kerl an sich, sondern viel mehr auf seine Ideen, seine Kreativität, seinen ganzen Stil. Egal ob „A Nightmare before Christmas“, „Corpse Bride“ oder „Sweeny Todd“ – Den ich mir grade angeschaut habe. Alles Meisterwerke eines grandiosen Menschen.

Schaurig schön, leicht britisch und dezent makaber. Und noch dazu voller toller Bilder, die einfach hängen bleiben. Jedem Fan von guter Unterhaltung mit leichtem schwarzen Humor, wundervollen Bildern und gradezu meisterlichen Texten kann ich einen Blick in die Tim Burton Filme nur empfehlen.

Wer mehr über den Tim Burton erfahren möchte, kann sich ja mal bei Wikipedia schlaulesen.

Warum sitzt man manchmal zuhause,
obwohl man unterwegs sein könnte?
Warum bedauert man sich lieber selber,
als aufzustehen, und etwas zu ändern?
Warum ist es manchmal so schwer den Mund aufzumachen,
anstatt schweigend durch die Welt zu laufen?

Und warum zum Teufel findet man die Antworten auf diese Fragen immer in irgendwelchen dämlichen Sitcoms?

(danke anbei nochmal an dark_eve, bei der ich diesen Beitrag zwischenlagern durfte)

Hmm… dieser Superman hats echt gut, fällt mir grad so auf.

Wie oft geht es einem nicht gut, und man würde einfach wegfliegen. Weit weg, egal wohin, Hauptsache weg. Ich persönlich würde das am liebsten ständig tun. Und dieser komische Kautz in blauen Strumpfhosen macht das einfach.

Gut okay, er mag vllt. auch ein paar Problemchen mehr zu bekämpfen haben, als der gute Durchschnittsbürger, aber fair finde ich das trotzdem nicht.

Wie ich darauf komme? Hab nicht schlafen können, und auf dem Tisch lag durch einen komischen Zufall grad Superman Returns. Anbei nen guter Film. Nicht ganz so kitschig, wie was man bisher vom Blaumann kannte. Und Lex finde ich hier auch sympatischer :p.

Aber irgendwie bin ich trotzdem total neidisch.
Ich will auch fliegen können… manchmal.