Archive for the ‘Allgemein’ Category

Einen Monat lang bin ich nun schon hier in Lissabon. Das Ganze scheint immernoch etwas unwirklich für mich, auch wenn teilweise bereits Routine in den Alltag einkehrt. Ich habe mittlerweile meine feste Morgenroutine, den Weg zur Arbeit finde ich im Schlaf. Nach hause finde ich mittlerweile auch mitten in der Nacht – egal ob mit Bus und Bahn oder zu Fuß.

Ich habe mittlerweile ein Stammlokal, kenne ne handvoll netter Restaurants und Imbisse, und einen Trupp aus Arbeitskollegen, mit dem man – sofern man denn mag – gut um die Häuser ziehen kann. Auch wenn ich das nicht jeden Tag mitmache, der Leber zuliebe.
Jeden Morgen kann ich den Sonnenaufgang über dem Tejo sehen. Aktuell liegen Sonnenaufgang und der Weg zur Arbeit sehr günstig. Auf dem Weg nach Hause husche ich dafür meist von Schatten zu Schatten, da es in der Nachmittagssonne doch etwas sehr warm werden kann.
Und so gut das da oben alles klingt, gibt es doch immer wieder momente, da vermisse ich Marburg und vor allem meine Freunde. Dieses Leben hier in Lissabon ist wirklich wunderbar, doch es wäre noch geiler, wenn einfach alle herkommen würden, und wir zusammen Bairro Alto unsicher machen, den Sonnenauf- und Untergang genießen, oder auch einfach nur unsere Lebern zerstören könnten. Das Ganze scheint immernoch etwas unwirklich.

So langsam gewöhne ich mich an das Land und die Leute hier. So langsam gehe ich vor die Tür und realisiere, dass ich jetzt erstmal ein weilchen hierbleiben werde, und nicht in ein paar Tagen der Flieger aus dem Urlaub nach Hause startet. Der Arbeitsalltag hat mich noch nicht ganz. Natürlich musste ich erstmal in eine Schulung – und Schulungen vermitteln zwar ganz viel, aber Arbeitsalltag ist was anderes.

Der Arbeitsalltag wird voraussichtlich Dienstag beginnen, und auch dann ist alles noch herantasten und ausprobieren, wie man die aufgetragenen Aufgaben am besten erledigen kann. Dennoch ist so langsam etwas Routine rein gekommen. Den Weg zur Arbeit finde ich im Schlaf, ich weis wo ich alles fürs tägliche Leben einkaufen kann, und ich kenne mich in meiner direkten Umgebung so weit aus, dass ich nicht mehr alle 10 Minuten auf Google Maps nachschauen muss.

Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, mir die Stadt etwas genauer anzuschauen, da ich meine Monatskarte noch nicht habe. Hier am Automaten gibt es statt einzelnen Tickets eine Pappkarte mit RFID Chip. Diese Karte kannst du ein Jahr lang nutzen – wenn das dünne Papp-Dingen denn solange überlebt – und mit Tickets oder Geld aufladen. Die Fahrt im Bus kostet damit nur 1,50€ statt 2,00€ direkt beim Fahrer. Leider muss ich dann aber für Metro, Fähre oder Straßenbahn jedesmal ein weiteres Ticket ziehen. Für den Weg zum Strand kommen so locker mal 10 bis 12€ zusammen. Und man möchte dann ja auch wieder zurück.

Die Monatskarte gibt es hier in 2 Geschmacksrichtungen. Einma für die Stadt selbst, und einmal inklusive allen Bezirken im Großraum Lissabon. Letztere kostet 40€ und das einzige das fehlt, ist dass auch Uber und Taxi mit drin sind. Dieses Ticket kann man jedoch nicht auf die Pappkarten laden, sondern man braucht eine persönliche Fahrkarte, deren Beantragung bis zu 14 Tage dauern kann. Es ist zwar möglich an 2 Metrostationen die Karte auch binnen 24 Stunden zu erhalten, doch da muss man auch erstmal hinkommen.

Ich werde voraussichtlich Mittwoch meine Monatskarte erhalten, und dann auch andere Teile der Stadt als nur meine direkte Umgebung und alles um meine Arbeitsstelle unsicher machen. Danach wirds vielelicht auch wieder mehr Geschichten zu erzählen geben.

Busfahren in Portugal ist fast so wie in Deutschland. Nur etwas anders.
Ich musste heute nach Loures, um mich in Portugal anzumelden und meine Steuernummer zu beantragen. Gottseidank wurde ich hierbei durch jemanden von meinem Arbeitgeber unterstützt. Bis zum Meldeamt musste ich jedoch selbst fahren.

Bisher bin ich zwar auch jeden Tag mit dem Bus gefahren, doch wie bereits erwähnt ging es immer der Starthaltestelle zur Endhaltestelle der Linie. Der Bus hielt also immer an meiner Station, egal was ich oder andere Mitfahrer gemacht haben.

Diesmal war ein Umstieg angesagt. Also mit meinem üblichen Bus ein Stück in die Stadt gefahren. Bis zum Zwischenstopp lief das auch wie gewohnt – Rechtzeitig den Stop-Knopf gedrückt, der Bus hat gehalten und ich konnte aussteigen.
Ein paar Meter weiter dann an der Bushaltestelle gewartet, an der mein Anschluss-Bus fahren sollte. Nach ca. 5 Minuten raste der entsprechende Bus auf die Haltestelle zu. Also drehe ich mich um, und steuere die Position an, an der ich die Tür nach der harten Bremsung erwarte, die der Fahrer bei der Geschwindigkeit hinlegen muss. Dann sehe ich nur noch die Rückleuchten des Busses, der einfach an der Haltestelle vorbeigerauscht ist.

Da fällt mir ein Beitrag ein, den ich vor meine Abreise aus Deutschland über den öffentlichen Nahverkehr in Portugal gelesen habe. Nur weil jemand an der Bushaltestelle steht, heisst das nicht, dass der Bus anhält. Man muss den Busfahrer immer darauf aufmerksam machen, dass man mitfahren – oder später eben wieder aussteigen will. Sonst darf man an der Haltestelle auf den nächsten Bus warten, der in die richtige Richtung fährt.

Ich bin nicht direkt in Lissabon untergebracht. Die Stadt in der ich Wohne heisst Loures, der Ortsteil Prior Velho. Um mich anzumelden muss ich daher auf das Meldeamt direkt in Loures. Von meinem Wohnort ist das knapp 9 km entfernt. Je weiter wir fahren, umso ländlicher wirkt alles um uns herum. Die Hochhäuser weichen kleineren Mehrfamilienhäusern. Man sieht zwischen den Häusern immer mehr Grünflächen und dschungelartige Wäldchen. Als wir einen kleineren Hügel passieren, eröffnet sich ein Toller Blick über das Tal in dem Loures liegt. Hier ist alles deutlich weniger dicht besiedelt. In der Mitte des Tals fließt ein kleiner Fluß. Leider läuft parallel auch eine Schnellstraße, die das Landschaftsbild ein wenig trübt.

Das Meldeamt ist in einer großen Shopping Mall. Wöhrend man das Konzept der Shopping-Zentren mittlerweile auch in Deutschland verfolgt, kannte ich diese Größenordnung bisher nur aus amerikanischen Filmen und Serien. Es dauert knapp 15 Minuten, dann halte ich meine Meldebescheinigung in der Hand. Nun bin ich offiziell in Portugal angekommen. Als nächstes geht es noch zum Finanzamt, meine Steuernummer beantragen. Danach geht es mit dem Bus zurück nach Lissabon.

Als der Bus so einfach an mir vorbeigebrettert ist, war ich erstmal total perplex. An die Handzeichen muss ich mich noch gewöhnen, ich denke das wird nicht das letzte mal sein, dass ich den Bus vorbeifahren lasse. Ansonsten bin ich nun tatsächlich in Portugal gemeldet und habe meine Steuernummer. Aber so richtig angekommen fühle ich mich noch nicht. Derzeit bin ich noch gefühlt bei 40% Urlaub und 60% „ich lebe jetzt hier“.

„Eigentlich wollte ich ja mal so richtig ausschlafen“, denke ich mir, als ich um 5.34 Uhr auf mein Handy schaue. Selbst nach deutscher Zeit wäre das noch viel zu früh um überhaupt aufzustehen. Nach einigen Drehungen um die eigene Achse und dem Verknoten der Bettdecke mit meinen Gliedmaßen kletter ich um kurz nach 6 dann doch aus dem Bett. Einen Kaffe und ein Sandwich später, mache ich mich erstmal an meinen Laptop. Es ist erstaunlich, wie oft ich beim Schreiben der Texte irgendwas im Internet nachschauen wollte, nur um dann festzustellen, dass das WLAN noch so unnütz ist, wie alkoholfreies Radler.

Gegen 12 mache ich mich wieder zum Bus auf. Heute möchte ich mal Seite 1 der Google Bildersuche zum Suchwort Lissabon sehen, nur eben in echt.
Ein kurzer Blich auf die Karte zeigt jedoch, dass das wohl ein mehrere Wochenenden andauerndes Projekt werden wird. Dennoch ist die Altstadt – also Alfama. Da ich die Buslinien und die Metro noch nicht ganz durchschaut habe, fahre ich erstmal zur Estação do Oriente. Also ich aus dem Bus komme, stolpere ich fast über einen LIME-Roller. Da ich die App noch installiert (und mit der Kreditkarte meines Bruders verknüpft habe) schnappe ich mir den Roller. Code gescannt, bestätigt, kurt auf die Karte geschaut und dann vollgas – und ja, natürlich habe ich meinen Bruder vorher informiert!

Ich fahre mit dem Elektro-Scooter direkt am Tejo entlang. Am Anfang erstrecken sich neben mir noch große Bürogebäude, ein Kasino, und dann recht teuer aussehende Wohngebäude. Links zieht eine durch die Ebbe recht sumpfige kleine Bucht, und dann die Marina de Lisboa an mir vorbei, hier stehen viele Boote, die meisten davon sehen nicht unbedingt nach Discount-Ware aus. Nach einigen kleinen Cafés und ein paar Restaurants am Wasser ändert sich das Bild. Der Weg wird uneben, und ich fahre an vielen teilweise sehr heruntergekommenen Lagerhallen vorbei. Links parkt ein großes Schiff. Es sieht aus wie ein Passagierschiff, dass hier neben den Lagerhallen jedoch völlig deplaziert wirkt. Ein Stückchen weiter dann ein Neubaugebiet. Hier werden scheinbar Luxusapartments gebaut. Von den 3 Gebäuden sieht aber erst eins fertig aus. Innen sind alle 3 noch leer – dafür ist der Park schon sehr ansehlich. Die Wiesen im Park werden aktuell gewässert. Einige der Spränkler sind nahe des Fahradweges, über den ich gerade fahre – eine willkommene Erfrischung bei 31°C. Leider muss ich an der Stelle ein wenig vom Wasser wegfahren. Rechts ist eine 4 spurige Straße, die von Alfama bis nach Parque das Nacoes führt – das ist dort, wo ich arbeiten werde. Links erstrecken sich viele Lagerhallen und Lastenkräne. Der Frachthafen von Lissabon. Hier scheint der Sonntag jedoch auch heilig, denn bis auf einige andere Fahrad und Rollerfahrer sehe ich niemanden. Auf der rechten Seite wechseln sich neue Gewerbegebäude mit fast zerfallenen Wohn- und Fabrikgebäuden. Man sieht Lissabon an vielen Stellen an, dass es gerne eine moderne und saubere Stadt wäre, es sich aber doch nicht alles auf einmal leisten kann.

Nach ca. 4,75€ – also 8,65 km in ca 25 Minuten sehe ich das erste mal ein von Google bekanntes Panorama. Vom Hafen aus schaue ich hoch in die Alfama. Ein schöner Ausblick. Also Roller abgestellt, und einmal hoch zum Panteao Nacional. Vom dort aus bin ich ein wenig durch die engen kleinen Gassen gewandert. Wer dachte in Marburg gibt es viele Treppen, war noch nie in Lissabon!
Nach einer knappen Stunde hin und her und Foto hier und Foto da, brauchte ich mal eine Pause. Ausserdem war der ursprüngliche Plan ein Café mit WLAN zu finden, dort einen Kaffe und vllt ein Toast oder ein Stück kuchen zu bestellen und dann mal den Laptop anzuschmeissen um 1. diese Beiträge hier hochzuladen und zu planen, und zweitens eventuell eine Netflix Serie für die Abendlichen Stunden ohne Internet herunterzuladen.

Nach kurzer Suche habe ich auch ein entsprechendes Kaffee gefunden. Der bestellte Cappuchiono war zwar eher ein Mokka mit Milch, aber hauptsache Koffein. Dafür war das Thunfisch-Sandwich sehr gut. Leider war das WLAN nicht sehr flott, so dass es zwar für eine Aktualisierung meiner Spotify-Playliste gereicht hat, aber Netflix ist nicht über die Meldung „Wird bald heruntergeladen“ hinausgekommen.

Also noch ein wenig durch die Gassen gestreift. Da mir jedoch bald der Schweiß von der Stirn tropfte wollte ich mich auf den Heimweg machen. Wieder einen der Roller geschnappt, und die gleich Strecke zurückgefahren. Unterwegs ein kleines Rennen gegen einen Fahradfahrer gewonnen – später sollte er mich jedoch wieder einholen.
Die Lime-S Roller hier in Lissabon scheinen einen Tick schneller zu sein, als die Geräte in Stockholm. Selbst mich haben die Roller locker mit 24km/h durch die Stadt getragen, nur bei stärkeren Steigungen musste ich mich mit 18 bis 20 km/h begnügen. Nach Hause wieder mit dem Bus. Ich bin diesmal zwar nur knapp 8km gelaufen, die 17km auf den Rollern haben mich aber auch ganz gut durchgeschüttelt. Zurück im Apartment bin ich erneut nur ins Bett gefallen. Morgen beginnt meine Schulung, und damit der Ernst des Lebens für mich…

Das war mein Sonntag. Da ich am Montag fit sein wollte, hatte ich eigentlich mit nicht allzu viel geplant, war am ende aber trotzdem fast 5h in der Stadt unterwegs. Diese Zeilen tippe ich übrigens erst am Mittwoch, da ich Aufgrund der Schulung und Einkaufen und anderer Dinge nicht mehr so viel zum tippen kam. Aus Datenschutzgründen werde ich zu Schulung und Arbeit nur hier und da sporadisch etwas schreiben. Jedoch werde ich ab sofort irgendwie 1-2 mal die Woche ein spezielles Thema aufgreifen. Dies kann von speziellen Situationen (Supermarkt, Restaurantbesuch, etc) handeln, kann aber auch mal eher Tagebuch-ähnlichen Charakter haben – dann aber lange nicht so ausführlich wie mein erstes Wochenende. Folgt mir auf Instagram, oder schaut über den Link oben ab und an mal rein. Ich freue mich zudem über jeden Kommentar – und auch wenn ich nicht immer antworte, lese ich die alle! Liebe Grüße aus Lissabon!

Ich spreche kein Portugiesisch, Entschuldigung! Aber vielleicht lerne ich es bald. Ein paar Apps, um zumindest die nötigsten Dinge zu verstehen, habe ich bereits auf meinem Handy installiert.

Warum ich portugiesisch lernen sollte? Vielleicht, damit ich mich in Portugal auch mit den Einheimischen verständigen kann. Ich werde immerhin ab Mitte August ca. 12 Monate dort Leben. In Lissabon um genau zu sein. Arbeiten, wohnen – leben halt.

Ich werde als deutschsprachiger Kundenbetreuer für eine Portugiesische Firma für einen amerikanischen Kunden arbeiten. Ich bin sehr gespannt, was die Zukunft so bringen wird, und was das Leben in Lissabon so für mich bereithalten wird.

Ich bin durch. Alle Locations Entdeckt und erledigt. Mir fehlen noch ne Handvoll Drohnen und Kleinkram. 

Schade, dass diese riesige und tatsächlich schöne Open World so leer scheint, denn ich könnte noch weitere Stunden darin verbringen. Movement und Gunplay sind herausragend, hier können sich Destiny und Co doch noch ne Scheibe abschneiden. Insgesamt reicht es nicht ganz an das Doom-Reboot von 2016 ran, das liegt aber weniger an den Waffen oder den Skills, sondern einfach daran, dass Doom aufgrund des Aufbaus deutlich konzentriertere Action lieferte.

Allen in allem ein gutes Spiel, wenn man auf die Story und viel Abwechslung verzichten kann. Wer aber Story braucht, oder nicht nach ca. 15-20 Stunden schon alles (oder nach 6-8h die ganze Story) erlebt haben will, wird hier nicht glücklich.

Schwierigkeitsgrad:
Habe auf ‚Schwer‘ gespielt – das ist der dritte von 4 Schwierigkeitsgraden – das war jedoch zu einfach. Ich bin während der ganzen Spielzeit ca. 10 mal gestorben. Davon waren aber nur 2 Tode in direkten Auseinandersetzungen mit Gegnern zurückzuführen. Der Rest waren Sprünge in Abgründe, oder ungünstige Abkürzungsversuche mit Fahrzeugen. Für Shooter Veteranen ist hier der letzte Schwierigkeitsgrad zu empfehlen. Dies trifft natürlich nur Bedingt auf Gamepadjongleure zu.

Hardware / Performance:
Gespielt wurde auf einem System mit Core i5 7600, 16GB RAM und einer Gigabyte GTX 1070 Gaming G1, jeweils ohne irgendwelche Übertaktungen.
Das Spiel war auf einer SATA SSD Installiert.
Die Ladezeiten sind angenehm kurz. Vom Doppelklick auf das Icon bis zum ersten Schritt ingame verging weniger als eine Minute.

In 1920×1080 mit dem Preset „Ultra“ und aktiviertem VSYNC (leider habe ich eh nur einen 60hz Monitor) ist mir dabei zu keiner Zeit die Framerate eingebrochen.

…also nicht das Moped von Werner, sondern diese Welt, dieses Leben? Wir huschen von Termin zu Termin. Zwischendurch schreien wir unsere intimsten Gedanken in die Weiten des Internets und schreien dann noch hinterher, dass wir mehr Datenschutz brauchen.

Ins Internet schreien ist sowieso ein Trend, den ich zugegebener Maßen teilweise mitmache, größtenteils aber nur noch schrecklich finde. Die Welt scheint sich nur noch als Pixelart auf den Displays der Menschheit zu drehen. Das Smartphone im Anschlag und keinen Sinn mehr für Wahrheit, für Liebe, für das Leben.

Und warum ich mich so darüber Aufrege? Ganz einfach, weil ich mitten drin bin. Gefangen im digitalen Zeitalter. Weil ich selbst ständig aufs Display starre, weil ich selbst online überall meine Meinung kundtun muss… Wie jetzt, und hier. Liest das eigentlich noch irgendwer?

Ein paar Videoimpressionen von meinem Trip nach Irland.

Irgendwie tut es gut. Irgendwie geht’s mir jetzt besser. Ich habe einfach meine Routine abgelegt, mich von meinen bisherigen Verpflichtungen befreit. Und es tut wirklich gut. Ich habe jetzt, zumindest für eine Weile, alle Freiheiten der Welt.

Ich denke es ist manchmal wirklich nicht verkehrt mit seinen eigenen Routinen zu brechen, sich einfach mal was herauszunehmen und die eigene Welt mal für ein paar Tage komplett auf den Kopf zu stellen. Der Mensch mag zwar ein Gewohnheitstier sein, dennoch ist nicht jede Gewohnheit, nicht jede Routine auf Dauer gesund. Ich habe das jetzt sehr deutlich an mir selbst gemerkt.

Jeder kennt das Bedürfnis einfach mal alles stehen und liegen zu lassen, einfach mal raus aus den eigenen Verpflichtungen und dem sonst so geregeltem Leben. Ich habe dazu neulich eines dieser tollen Bilder gesehen. Ihr wisst schon, schöner Hintergrund, tiefsinniger Text, die Dinger die man einfach überscrollt weil es abartig viele davon gibt und die irgendwie langsam nerven. Aber dieses eine Hatte recht:

„I somtimes wonder why birds keep sitting in one place if they could fly anywhere they want. And then I ask myself the same question…“

(„Manchmal frage ich mich, warum Vögel oftmals an derselben Stelle rumsitzen, obwohl sie hinfliegen könnten wo sie wollen, und dann Frage ich mich warum ich das nicht mache…“)

Und es ist einfach wahr. Manchmal sollte man einfach mal alles vergessen und losfliegen…