Am Feuer.

Sonntag, Februar 17, 2008

Ein leises Knistern geht vom Lagerfeuer aus. Die Flammen steigen nur wenige Centimeter aus der Feuergrube, und doch spürt man selbst ein paar Meter entfernt noch die wärme, die von ihnen ausgeht. Runderherum ist alles schwarz. Die Nacht scheint die ganze Welt zu verhüllen. Nur Den Mond sieht man zwischen den Baumwipfeln aufleuchten, wenn er nicht grade von einer Wolke verdeckt wird. Leise hört man die Leute erzählen. Von Dingen die noch kommen, von Dingen, die mal waren, und auch von Dingen, die wohl niemals sein werden. Dort sitzen Menschen, die verschiedener nicht sein könnten. Handwerker wie Büroangestellte, Arbeitslose wie schwer Schaffende, Leute mit Geld wie Heu, und Leute mit Bett im Heu, und doch verstehen sie sich, und doch sind sie Kameraden, und doch sind sie Freunde.

Schon interressant, was für menschliche Abgründe plötzlich überwunden werden, wenn man bei der Bundeswehr ist. Da halten plötzlich Leute zusammen, die sich unter normalen Umständen nichtmal anschauen würden. Eigentlich keine schlechte Sache, wenn es doch nur auf dauer so bliebe…

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.